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Vita

Die in Dresden geborene Sopranistin Johanna Knauth studierte Gesang bei Beatrice Niehoff an der Universität der Künste Berlin und bei Jeanette Favaro-Reuter an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Wichtige musikalische und darstellerische Impulse erhielt sie während des Studiums insbesondere in den Liedklassen von Eric Schneider, Alexander Schmalcz und Axel Bauni sowie von Frank Hilbrich, Philipp Kochheim und Matthias Oldag. Darüber hinaus runden Meisterkurse u.a. bei Margreet Honig, Christiane Iven, Klesie Kelly, Sibylla Rubens, Christiane Oelze, Valérie Guillorit, Roman Trekel und Manfred Jung sowie Interpretationskurse u.a. bei Helmuth Rilling (Stuttgarter Bachakademie), Regina Werner-Dietrich, Berthold Schmied, Peter Berne, Zvi Semel und Philipp Moll ihre Ausbildung ab. Derzeit wird sie stimmlich von Margreet Honig und von Beatrice Niehoff betreut.

Die künstlerische Tätigkeit der jungen Sopranistin reicht von Musik des 16. Und frühen 17. Jh. bis in die Gegenwart. Johanna Knauth ist sowohl im Konzert- und Oratorienfach als auch im Opernbereich und als Liedsängerin tätig. Vor allem als Interpretin der Musik der Barockzeit hat sie sich bereits einen Namen gemacht.

Vorläufiger Höhepunkt der Saison 2018 war neben ihrem Debüt im Konzerthaus Berlin mit dem selten zu hörenden Stück „De profundis“ von Joachim Raff unter der Leitung von Maike Bühle die Aufführung von Gustav Mahlers 4. Sinfonie mit der Neuen Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung von Ekkehard Klemm. Im Juni 2019 gastiert sie bei den Händel-Festspielen in Halle und wird sowohl in der Rolle des Oberto in Händels Oper „Alcina“ mit der Lautten Compagney und Wolfgang Katschner als auch als Sopran-Solistin mit dem Sächsischen Vocalensemble und Matthias Jung zu erleben sein. Für Aufmerksamkeit sorgte im März 2019 auch ihr kurzfristiger Einspringer in der „Carmina Burana“ von Carl Orff im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie.

In der Saison 2017/18 debütierte sie mit der Großen Messe in c-moll von W.A. Mozart in der Berliner Philharmonie. Außerdem war sie u.a. beim Internationalen Kirkemusikfestival in Oslo mit dem Staats- und Domchor und der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Kai-Uwe Jirka zu erleben, sie musizierte Bachs h-Moll-Messe mit Les Temperamens Variations und Thibault Lamquang in Paris und gab ihr Debut als Donna Anna in einer Produktion von „Szene12“ in Dresden.

Im Rahmen ihrer regen Konzerttätigkeit konzertierte mit Klangkörpern wie der Staatskapelle Halle, der Neuen Elbland Philharmonie Sachsen, Instrumentalensembles des RSB und DSO, der Kammersymphonie Berlin, der Kammer-Sinfonie Bremen oder den Stettiner Philharmonikern. Insbesondere mit Barock-Ensembles wie der Lautten Compagney Berlin, der Batzdorfer Hofkapelle, dem Leipziger Barockorchester und Les Temperamens Variations Paris verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit. Sie musizierte mit Dirigenten wie u.a. Ekkehard Klemm, Kai-Uwe Jirka, Wolfgang Katschner, Gregor Meyer, Matthias Foremny, Frank Markowitsch und Maike Bühle. Konzertreisen führten sie nach Frankreich, Italien, nach Polen, in die Schweiz, nach Norwegen und nach Lettland.

Im Mai 2014 debütierte sie als Romilda in Händels „Serse“ am Goethe-Theater in Bad Lauchstädt mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Neben erfolgreichen Hochschulproduktionen wie z.B. der Oper „Der Schuhu und die fliegende Prinzessin“ von Udo Zimmermann, in welcher sie 2016 die Hauptrolle sang, führten sie erste Opern-Engagements an die Oper Leipzig und zu den Händel-Festspielen Halle. 2015 sang sie die Rolle der Diana in Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" beim Festival „Dorf macht Oper“, wo sie auch 2016 in der Oper "Don Quichotte chez la Duchesse" von Joseph B. de Boismortier in der weiblichen Hauptrolle zu erleben war.

Neben dem Konzertpodium und der Opernbühne gilt ihre besondere Liebe der Liedgestaltung, welcher sie sich mit Begeisterung widmet. Sie gab Liederabende mit Eric Schneider, Nicholas Rimmer, Daniel Heide, Thorsten Kaldewei, Norbert Biermann sowie mit ihrer Liedduopartnerin Vita Gajevska. Im Frühjahr 2014 veröffentlichte sie Welt-Erst-Einspielungen von Liedern des Komponisten Rudolph Mauersberger.

Johanna Knauth wurde vielfältig ausgezeichnet. 2017 gewann sie den 1. Preis des Podiums Junger Konzertsolisten des VDKC und wurde zur Telemann-Preisträgerin des 9. Internationalen Telemann-Wettbewerbs gekürt. Sie ist außerdem Gewinnerin des Gesangswettbewerbs der "Walter und Charlotte Hamel Stiftung Hannover" 2014, des Gebrüder-Graun-Preises in der Kategorie solo 2013 und Preisträgerin des Internationalen Giulio-Perotti-Wettbewerbs 2013, wo sie außerdem den "Sonderpreis für die schönste Sopranstimme" gewann, sowie des Internationalen Wettbewerbs für Kirchenmusik "cantateBach!" 2011.
Sie war Stipendiatin der Walter und Charlotte Hamel Stiftung Hannover, der Jungen Musiker Stiftung Bayreuth und der Opernakademie

Bitte verwenden Sie für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit nur die im Download zur Verfügung gestellte Vita. Alle Änderungen und Kürzungen bedürfen der Absprache mit der Künstlerin.

Download Vita Ausführlich, Stand: Mai 2019

Download Vita 280 Wörter, Stand: Mai 2019

Download Kurzvita 140 Wörter, Stand: Mai 2019

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